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Kletterfahrt in den Ith - Oder: Anders als man denkt!

Da war er wieder - der kleine aber feine Unterschied zwischen Plan und Realität. Was Wochen zuvor als Widerbelebung des einst jährlichen Ankletterns gedacht und geplant wurde, musste kurzerhand an die Wirklichkeit angepasst werden.

Der Plan war eigentlich wasserdicht. Eigentlich. Das leider zuletzt etwas eingeschlafene Anklettern mit zelten im Ith bekam eine Neuauflage am ersten Juniwochenende spendiert. Dies traf auch auf breite Zustimmung - waren doch insgesamt 16 Teilnehmer, bestehend aus Jugendlichen und Junggebliebenen, angemeldet.

Doch war sonst das Wetter im Mai immer noch leicht unbeständig und im Juni ging es steil bergauf, so lehrte der Wettergott uns in diesem Jahr das Gegenteil. Wenige Tage vor Abfahrt konnte sich das Wetter nicht recht entscheiden. Von purem Sonnenschein über wolkenverhangenem Himmel bis hin zu sintflutartigen Schauern wurde alles vorhergesagt. Da gerade Letzteres auf einem Zeltplatz eher suboptimal ist, musste ein Plan B her. 

Dieser lautete nach vielen Überlegungen und langwierigen (!) Diskussionen: Wir gehen das Risiko vor Ort nicht ein. Da jedoch die Finger quasi schon in freudiger Erwartung auf Felskontakt waren und das Wetter in Sangerhausen gut schien, traf sich die Gruppe Freitagabend am Mammut-Felsen. Dort wurde dann fleißig geklettert, kulinarische Highlights vom Grill genossen und das ein oder andere hopfenhaltige Kaltgetränk am Lagerfeuer bis spätnachts geleert, bis es in die Zelte zum Schlafen ging.

 

Wenige Stunden später hieß es dann: Frühstücken, fertig machen und rein in die Autos. Denn unser Wettergott hatte offensichtlich Mitleid und sagte für den Samstag zumindest trockenes Wetter an den Lüerdissener Klippen im Ith an, weshalb wir den Tagesausflug wagten. Dort angekommen, ging es auch schnurstracks über den noch von der Nacht nassen Zeltplatz an die Felsen. 

 

Erster Halt der Probierstein. Hier konnten alle erst einmal … naja … eben probieren. Anschließend erwies sich unsere kletterwütige, menschliche Karawane immer mal wieder als Problem: Platz für gut 16 Personen boten die meisten Felsen in den unteren Schwierigkeitsgraden leider nicht. Doch vorbei an Kamel, Hexenkanzel & Co. konnten wir uns schließlich an der Breiten Wand niederlassen und unseren Kletterdrang befriedigen.

 

Als die Mägen knurrten ging es wieder Richtung Sangerhausen, um dort mit Nudeln und Tomatensauce den Hunger zu stillen. Nach dem folgenden Abend stand dann am Sonntagmorgen aufräumen und zusammenpacken auf dem Plan. Und: Abfahrt in die heimischen vier Wände.

 

Alles in Allem ein trotz unvorhergesehenen Planänderungen gelungenes und ereignisreiches Wochenende. Es hat Spaß gemacht!

 

… und das mit dem Wetter gehen wir im nächsten Jahr nochmal an.

 

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